THE LAST ABSTRACTION

„Zwischen den Welten“
Gedanken von Naya zum Werk und zur Freundschaft

Über Wilhelm A. Seibetseder und unsere Freundschaft

Zu der Zeit, als ich in Kontakt mit Wilhelm gekommen bin, hatte ich erst seit ein paar Monaten angefangen zu zeichnen. Ich habe trotzdem ständig meine ganzen Freunde und Bekannten damit genervt, meine Zeichnungen zu zeigen und über meine ganzen Erfahrungen aus dieser neuen Leidenschaft zu berichten. Bei weitem nicht als jemand, der glaubt, Kunst zu machen, oder mit der kleinsten Absicht, Künstlerin zu werden, sondern eher wie ein kleines Kind, das verblüfft sein neues Lieblingsspielzeug herumzeigt.

Doch einer unter diesen von mir und meinem Zeichnen „genervten“ Freunden, war Wilhelms Neffe, der – so „genervt“ wie er war – sich entschieden hat, seinem anerkannten Maler-Onkel Fotos meiner Zeichnungen auf seinem Handy zu zeigen. Wilhelm hat mich danach intensiv aufgesucht, und unsere Bekanntschaft hat durch E-Mails angefangen.

Das Ganze kam für mich so plötzlich, dass ich es kaum verarbeiten konnte. Während seine Kommentare wie „ehrlich“ und „unverdorben“, die er über meine Werke äußerte, mich begeisterten, waren andere schwer zu verarbeiten. Ich kann mich erinnern, wie viele Tage lang mir eine Frage von Wilhelm in einer seiner Mails durch den Kopf gegangen ist, ohne dass ich verstehen konnte, was er meinte – und aus Angst, sie falsch zu verstehen und etwas Dummes zu antworten. Nämlich die Frage, ob ich mir schon mal überlegt habe, auszustellen.

„Ich? Ausstellen? Was? Als was? Was kann er wohl meinen? Wohl nicht das, wonach es klingt…“

Ich habe mir nicht erlaubt, die Frage richtig zu verstehen und daran zu glauben – aus Angst, unrealistisch ehrgeizig zu wirken. Doch die Frage war genau die, die sie war, und circa zwei Jahre später hat mich Wilhelm eigeladen als Gast bei seiner Ausstellung für die NÖ Tage des offenen Atieliers mit ein paar Werken von mir mitzumachen – das war meine aller erste Ausstellung!

Worauf ich mit all dem hinauswill, ist, dass ich mir heute nicht vorstellen kann, den Schritt gewagt zu haben, eine eigene Galerie zu führen, wenn Wilhelm mir nicht so viele neue Perspektiven auf mein „neues Lieblingsspielzeug“ gegeben hätte.

Wilhelm hat mich mehr als jeder andere davon überzeugt, dass ich Künstlerin bin – und genau dasselbe mache ich heute in meiner eigenen Galerie mit vielen neuen Künstlerinnen und Künstlern, die selbst noch nicht daran glauben.

Mit Wilhelm verbindet mich inzwischen eine tiefe, wertvolle Freundschaft, die von seiner Seite mit der ehrlichsten, altruistischsten emotionalen (und nicht nur) Unterstützung geprägt ist – die er mir mehrmals gezeigt hat, insbesondere seidem ich den mutigen Schritt gewagt habe, meine eigene Galerie zu eröffnen.

Als kleines Dankeschön wollte ich wenigstens sein Werk „Zwischen den Welten“ in die Artothek/Artstore kostenlos aufnehmen. Doch einmal mehr hat er meine guten Absichten übertroffen und sofort geantwortet:

„Es gehört jetzt dir– ich spende es deiner Galerie!“
Ufff… Ich hatte keine Wahl… Ich habe es versucht… 
Und doch hat mich die Großzügigkeit dieses wahren Freundes wieder einmal vereinnahmt…
Über das Werk „Zwischen den Welten“

Erst einige Zeit nachdem Wilhelm das Bild der Galerie geschenkt hat, bin ich darauf gekommen, wie perfekt dieses Bild zu The Last Abstraction und ihrer Rolle passt. Denn The Last Abstraction wird langsam zu einer Schnittstelle verschiedener Welten: von der Welt der Verrückten, der Unangepassten, der am Rand der Gesellschaft Lebenden und der Einzelgänger bis hin zur Welt der Gebildeten, der Intellektuellen, der Anerkannten – und sie bringt sie auf eine einzigartige und tiefgehende, für alle bereichernde Art und Weise zusammen.

Abschließend:
Passend zu Wilhelms Großzügigkeit wird der ursprüngliche Künstlerpreis für dieses Werk für die kommenden vier Monate halbiert – von 3.200 auf 1.600 Euro – mindestens bis Ende April 2026.

Text: Naya für The Last Abstraction

Ausstellung ADVENTURE in Neulengbach

Ausstellung „ADVENTURE“ in Neulengbach

Was für ein schöner Abend!

Herzlichen Dank an Vizebürgermeisterin und Kulturstadträtin Monika Scholz, Gemeinderat Vincent Kendler, sowie Brigitte Pointner, Maria Rigler, Gerhard Malecik und Herrn Breitenecker, der auch die Fotos gemacht hat.
Es ist immer eine besondere Freude, wenn kunstinteressierte Menschen zusammenkommen, um gemeinsam Neues zu entdecken, zu fragen, zu forschen und sich auszutauschen.

Ich habe den Abend sehr genossen. Danke an alle, die dabei waren und diese Begegnung so inspirierend gemacht haben.

LG, Wilhelm

Es freut mich sehr, dass ein schöner Bericht über die gelungene Vernissage veröffentlicht wurde.
Vielen Dank an alle, die dabei waren!
 
Hier geht’s zum Artikel:
https://share.google/sWNRQM1Wv49EsAej5

Liebe Kunstfreunde!

Taucht ein in die Welt meiner Bilder!
Wir freuen uns auf euren Besuch!

LG Wilhelm

Ausstellungseröffnung in Neulengbach
Ausstellungseröffnung in Neulengbach November 2025

Ausstellung

Ausstellung

Liebe Kunstfreunde!
Unsere Ausstellung läuft noch bis ende August. Ihr könnt sie auf Anmeldung jederzeit ansehen.
Es Begegnet sich Kunsthandwerk und Kunst.Jeder darf für sich entscheiden.


LG Wilhelm

Hier habt ihr den Link zum Video

 

Vernissage

Vernissage 2025

Ausstellung

Einladung zur Ausstellung „Genuss im Bild“ mit Künstlerinnen und Künstlern aus Neulengbach

Sonntag 22.6. um 11 Uhr
Atelier Tausendblum, Gerhard Breitenecker, Helga und Katharina Ecker, Hannes Etzlstorfer, Josef Frank, Edda Gsell, Maria Haipl, Gerhard Hiess, Walter Irschik,  Karin Komosny, Marie von Liechtenstein, Werner Raabe, Maria Savchenko-Terzinsky, Marielis Seyler, Olivia Weiss, Heliane Wiesauer-Reiterer, Wilhelm Seibetseder, Fritz Weinauer

Sonntag 22. Juni, 17 Uhr
„Das Leben ist so unendlich köstlich“
Eine Lesung aus zeitgenössischer Literatur zum Thema Essen und Trinken.
Es liest Jo Bertl, begleitet von den Harfenklängen von Lisa Ussatschowa unter der Leitung von Brigitte Pointner 

Ausstellung Bad Fischau Brunn 2025

Ausstellung Bad Fischau Brunn 2025

Liebe Kunstfreunde!
Einen wunderschönen Denkmalgeschützten Raum, wirkt es sehr Privat und so war sie auch.
Gut besucht & sehr nette Menschen kennengelernt!
Liebe Grüße,
Wilhelm
Ausstellung Bad Fischau Brunn 2025
Bild 5 Bürgermeister Stefan Zimper, Landesabgeordneter Franz Dinhobl,Kuratorin Bettina Widbüchler, Künstler Wilhelm Seibetseder, Gemeinderätin Brigitte Zottl.
Ausstellung Bad Fischau Brunn 2025
Ausstellung Bad Fischau Brunn 2025
Ausstellung Bad Fischau Brunn 2025

35 Jubiläum

Erinnerung an 1990 35 Jahre Jubiläum!

Ich kann mich noch gut erinnern als das Telefon läutete.
– „Spreche ich mit Hern Seibetseder? Hier ist Friedrich Gulda, Möchten sie für mein Cellokonzert ein Bühnenbild im Opern Haus Zurich gestalten?“

Zwei Stunden später saß im Flugzeug nach Zürich. Es war eine herzliche Begegnung.
Der Choreograf Uwe Scholz gesellte sich zu uns, dann ging es los.

Es war eine sehr Intensive schöne Zeit. Ich hatte absolut frei Hand und malte in nur vier Wochen drei sehr größe Bühnenbilder mit drei Assistenten.

Anfänglich wurde ich belächelt, weil ich es vorzog die Bilder selbst zu malen, die Bühnenarbeiter, Bühnenmaler ignorierten mich deshalb, sie hatten ja so ihre Erfahrungen.

Als sie sahen das ich es schaffe, wurde alles sehr freundlich.

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